Februar 2026

Fr.13Feb.19:30Die Veranstaltung ist vorbeiSarah Baumann - Prekäre Liberalisierung. Sexuelle Arbeit von Frauen in der Schweiz (1950–1990)BuchvernissageZeit:19:30 - 21:30 Uhr

Infos

Sexualität als Arbeit polarisiert. In Debatten um Sexarbeit verhandeln Gesellschaften Fragen rund um Moral, sexuelle Normen, Geschlechterverhältnisse und Migrationspolitik. Was in solchen Debatten selten zur Sprache kommt, sind die sozialen und ökonomischen Verhältnisse, in denen Frauen arbeiten, die mit Sex Geld verdienen. Sarah Baumann untersucht das Phänomen der Sexarbeit aus einer arbeits- und geschlechterhistorischen Perspektive. Dazu richtet sie den Blick auf die Schweiz in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhundert und fragt danach, wie sich gesellschaftliche Debatten, behördliche Regulierungen und Praktiken rund um die Sexarbeit in urbanen Räumen gestalteten und veränderten.

An der Vernissage führt uns die Autorin mit einer Quellenschau durch den Zeitraum von 1950 bis 1990. Im Anschluss kommt sie ins Gespräch mit Sonja Matter vom Interdisziplinären Zentrum für Geschlechterforschung und Christa Ammann von Xenia. Was hat sich seit den 90er Jahren verändert? Was nicht? Und worüber müssten wir dringend reden? Das Gespräch wird von Sarah Schilliger vom Büro für Feminismus moderiert.

Zur Autorin
Dr. Sarah Baumann arbeitete von 2012 bis 2020 als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Lehrbeauftragte am Departement für Zeitgeschichte der Universität Freiburg i. Ü. Zurzeit arbeitet sie als freischaffende Historikerin und als Redaktorin für die Parlamentsdienste der Schweizerischen Bundesversammlung.

Weitere Infos
Webseite Verlag: www.campus.de

Fotos

Türöffnung/Galerie/Bar

19:00 Uhr

Eintrittspreis (Barzahlung)

CHF 15.00 (regulär) / 10.00 (AHV, IV, Ausbildung)

Vergünstigungen

AHV, IV, Gäste in Ausbildung, SUB, La clé, Prozentbuch, KulturLegi & Jugendkulturpass 16–26

Bestuhlung

Sitzplätze, freie Platzwahl

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Der Ticketverkauf ist geschlossen

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