Februar 2024

Do.29Feb.19:30Die Veranstaltung ist vorbeiCamerata variabileKammermusikkonzertZeit:19:30 - 21:30 Uhr

Infos

Kein Klaviertrio, kein Streichquartett, kein Bläserquintett, sondern alles zusammen: Das ist die Camerata variabile. Statt einer festen Besetzung sieht ihr Modell bewegliche Formationen vor, die vom Solostück bis zum Nonett alle Kombinationsmöglichkeiten erlauben. Dies eröffnet der Programmgestaltung ein weites Feld. 2020 wurde diese von der Internationalen Bodenseekonferenz mit einem Preis ausgezeichnet.

Das Ensemble wurde 1994 von Simon Gaudenz in Basel gegründet. Seit 2012 ist die Schweizer Komponistin und Geigerin Helena Winkelman die künstlerische Leiterin des Ensembles. Der Künstlerische Rat mit dem sie gemeinsam die Programme gestaltet besteht aus dem Cellisten Christoph Dangel, der Klarinettistin Karin Dornbusch, der Flötistin Isabelle Schnöller und der Pianistin Stefka Perifanova. Pedro Zimmermann ist der Geschäftsführer des Ensembles seit 2013.

Eine spezielle Qualität der Camerata variabile ist die Wahl von Saisonthemen wie Liebeskunst, Bewusstsein, Sturm, Kosmos, Le Contrat Social oder Homo Ludens, welche die Musik aller fünf Programme in einen grösseren Kontext setzen.

Der Camerata variabile ist es dabei wichtig, alte und neue Musik in einen Bezug zu einander zu setzen und dadurch auch Zuhörern, die sich nicht als Spezialisten für neue Musik sehen, Wege zum Verständnis des zeitgenössischen Musikschaffens zu eröffnen. 2020 wurde die innovative Programmgestaltung des Ensembles mit einem Förderpreis der Internationalen Bodenseekonferenz ausgezeichnet.

Das Ensemble interpretiert nicht nur berühmte Kompositionen aus dem Repertoire oder selten gespielte Kammermusikraritäten, sondern auch herausragende Werke des 20. Jahrhunderts. Ein besonderes Anliegen ist der Camerata variabile auch die Vergabe von Aufträgen an Schweizer Musikschaffende wie Kaspar Ewald, Rudolf Kelterborn, Michael Pelzel, Stefan Wirth, Martin Jaggi, Gérard Zinsstag, Alfred Zimmerlin, Caroline Charrière, Iris Szeghy, Junghae Lee, Daniel Glaus und Mischa Käser.

Die Camerata variabile führt in Basel (Gare du Nord/Don Bosco), Zürich (Konservatorium) und Schaffhausen/Neuhausen (Rathauslaube/Schloss Charlottenfels) eine eigene Konzertreihe durch mit jeweils fünf Saisonprogrammen. Regelmässig konzertiert das Ensemble auch in Aarau, Fribourg und Luzern. Hinzu kommen erfolgreiche Auftritte an Festivals im In- und Ausland, u. a. bei „Schweizgenössisch“ im Radialsystem Berlin, dem Bastad Kammermusikfestival in Schweden, dem Festival Alpentöne, der Reihe Rezital in der Tonhalle Zürich, dem Musikfestival Gstaad, dem Internationalen Bachfestival Schaffhausen und dem Festival Culturescapes.

Camerata Variabile

Salomé Im Hof, Regie (Gast)
Isabelle Schnöller, Flöte
Rui Lopes, Fagott
Helena Winkelman, Violine
Alinka Rowe, Viola
Christoph Dangel, Violoncello
Stefan Preyer, Kontrabass
Consuelo Giulianelli, Harfe

Programm

Inszeniertes Konzert
mit Dramaticule von Beckett «Come and Go»

François Devienne
Fagottquartett in F-Dur op. 73, 2

Jacques Ibert
Deux Interludes für Harfe, Flöte und Violine

Erwin Schulhoff
Concertino für Flöte, Viola und Kontrabass

Gioacchino Rossini
Aus: Sechs Arien aus dem Barbier von Sevilla für Fagott und Kontrabass

Daniel Fueter
Fin de Partie. Uraufführung für Fagott, Harfe, Streichtrio und Kontrabass

Charles Koechlin
Primavera Quintett op. 156 für Flöte, Harfe und Streichtrio

Weitere Infos
Webseite: camerata-variabile.ch

Türöffnung/Galerie/Bar

18:30 Uhr

Eintrittspreis (Barzahlung)

CHF 40.00 (regulär) / 20.00 (AHV, IV, Ausbildung)

Vergünstigungen

AHV, IV, Gäste in Ausbildung, SUB, La clé, Prozentbuch, KulturLegi & Jugendkulturpass 16–26

Bestuhlung

Sitzplätze, freie Platzwahl

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