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SPEZIAL: Pueblos de la Nostalgia

Eine Collage aus Musik, Sprache und Film

1688 beschreibt der Schweizer Doktorand Johannes Hofer ein eigentümliches Krankheitsbild: die Nostalgie.

Drei Musiker entführen auf eine Reise entlang der Geschichte der «Schweizer Krankheit», in eine Zeit, als die Schweiz ein Land der Auswanderer war und Lateinamerika der Kontinent der Sehnsüchte. Sie geben Einblick in die Gefühlswelten von Menschen unterschiedlicher Herkunft. Aus Sprache, Musik und bewegtem Bild entsteht ein Mosaik des Konzepts «Heimat» und eine Annäherung an die Frage, wonach wir uns noch immer sehnen.

Regie / Konzept: Alice Martin, Melanie Pfändler
Text / Dramaturgie: Melanie Pfändler
Produktion: Alice Martin
Musik: Oshumaré – Lamin Seraoui, Gabriel Pancorbo und Alice Martin
Film: Fabricio Bolla

Pueblos de la Nostalgia

Pueblos de la Nostalgia - das sind sanfte, sonnige Klänge und erdige Rhythmen aus Lateinamerika und den Kapverden, poetische Liedtexte über das Leben, über Abschied, Freude und Melancholie.

Oshumaré – das ist die dunkle und vibrierende Stimme des algerischen Sängers und Perkusionisten Lamin Seroui in einem Wechselspiel mit dem samtweichen und klaren Gesang von Alice Martin. Rhythmisches und harmonisches Fundament kreiert der andalusische Gitarrist, Komponist und Klangkünstler Gabriel Pancorbo.

Ein Musiker-Trio voller Vielfalt, Dynamik und Poesie.

“Die Musik von Oshumaré verbindet die Leichtigkeit und Lebensfreude des brasilianischen Bossa mit der Nostalgie und Sanftheit des kapverdischen Morna. Sie nimmt den Zuhörer mit auf eine Reise voller Schönheit und höchster Klangqualität. Ein Erlebnis, das verzaubert.“

Galerie/Türe/Bar: 19:00 Uhr

Eintritt: Fr. 25.00 / 25.00

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