Spring

ONO ist auch eine Galerie. Auf knapp 30 Quadratmetern haben lokale wie internationale Künstlerinnen und Künstler die Möglichkeit, Gegenwartskunst in den Bereichen der Grafik, Malerei, Zeichnung, Fotografie oder Film (Installation) auszustellen. Durch den Kultur- und Barbetrieb in den selben Räumlichkeiten,machen wir die Werke einem Publikum zugänglich, das nicht zwingend eine Galerie besuchen würde. Ausserdem gelingt es ONO auf diesem Weg, die Gegenwartskunst dem Theater, der Musik, dem Tanz, der Literatur und dem Film gegenüber zu stellen.

ÖFFNUNGSZEITEN:
Eine Stunde vor Vorstellungsbeginn bei allen öfftenlichen Anlässen und nach Vereinbarung:  031 312 73 10

 

 

GALERIE ARCHIV

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Fotoausstellung "Movement" von Sabine Burger


es sind feine, zarte fotografien, die sabine burger in ihrer ausstellung zeigt. durch die bewegungsunschärfen muten sie eher an wie gemälde, bewegungen, die im raum verwischen. die fotografin möchte die eigentlich widersprechenden disziplinen tanz und fotografie in einer symbiose vereinen. der tanz, gebunden an raum und zeit dafür beweglich; die fotografie starr, aber frei in zeit und raum. so lassen sich kleine momentaufnahmen in ein neues umfeld transportieren und laden ein zum verweilen in einem augenblick.


Ausstellungsdauer: 6. Januar bis 31. März 2013


Infos:
www.sabineburger.ch

 


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Gobelinstickereien von Sabine Haldimann 2008 - 2012


Als Bildvorlagen für die Gobelinstickereien mit dem Titel "Made in Switzerland" dienen Touristenfotos aus China, heruntergeladen aus dem Internet. In zeitlich und handwerklich aufwendiger Weise werden die digitalen Bilder Pixel für Pixel aus Wolle in Gobelinstickereien übersetzt - allein die kleineren Bilder setzen sich je aus 120 x 160 = 19200 Pixeln zusammen, das grosse aus 240 x 320 = 76800 Pixeln.

 

Ausstellungsdauer: 30. September bis 28. Dezember 2012

 


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Ausstellung "Leidwesen" von Pedä Siegrist

Ausstellungsdauer: 4. Juli bis 28. September 2012

 

Weltschmerz, Lebensfülle


An ihren nackten Körpern bleibt man hängen, in ihren kohleverbrannten Augen droht man zu ertrinken: Diese schemenhaften Figuren tragen intensives Leben auf der Haut, Schicksal in den gebogenen Leibern. Die Figuren der Berner Künstlerin Pedä Siegrist sind kraftvoll und verletzlich und bevölkern die Malgründe mit einer Intensität, die betroffen macht. Zuweilen sehen sie aus, als wären sie eben einem Albtraum entwischt. Obsessive Züge tragen sie zur Schau, Weltschmerz und Lebensfülle; sie spiegeln sich in kantigen Schädeln, breiten Nasenflügeln, wollüstigen Lippen und fülligen Brüsten, deren Warzen wie künstliche Kappen aufleuchten. Einige dieser Wesen kauern da wie Gespenster, ängstlich, zynisch, hinterhältig, andere starren mit aufgerissenen Pupillen ins Leere – oder direkt ins Auge des Betrachters.

 

Die Münder stehen manchmal offen, die Lippenränder gesäumt von spitzen Zahnreihen: Ist es eine Warnung, dass aus dem Mundschlund nicht schöne Worte strömen, kein Gesang, nicht Tröstliches, sondern bittere Klage, vielleicht ein Schrei?

 

Sollen sie schreien, sagt Pedä Siegrist, die Schöpferin dieser namenlosen Kobolde, «seis vor Schmerz oder Lust, je lauter desto besser». Die Berner Grafikerin, die als Illustratorin und vielseitige freie Künstlerin einer breiteren Öffentlichkeit bekannt ist, stellt seit 1993 aus. Daneben hat sie sich auch einen Namen gemacht als Gestalterin von Plattencovers für Berner Bands (von Dänu Brüggemann bis Züri West) und der Biografie von Polo Hofer.

 

Der Bund, Donnerstag, 8. Dezember 2011


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Ausstellung "Anderswo - Eine Reise durch Bulgarien" von Judith Zaugg (Bern)


Im Rahmen eines Artist-in-Residence-Aufenthalts der ProHelvetia konnte ich im Herbst 2010 zwei Monate in Plovdiv verbringen. Mein Mann und meine drei Buben begleiteten mich auf dieser Reise. Mit dem Zug reisten wir über Zagreb, Belgrad, Sofia nach Plovdiv, wo wir müde und überwältigt von unseren Eindrücken ankamen. Dort konnten wir uns in einer kleinen Wohnung im «art-today-Künstlerhaus», zwischen Stadtautobahn und Altstadthügel eingeklemmt, einrichten. Wir begannen sofort Plovdiv zu erkundschaften. Wir waren wahnsinnig froh, dass uns Ludmilla das kyrillische Alphabet und einige Worte bulgarisch gelernt hatte. Wir entdeckten viele Gartenrestaurants, Gemüsemärkte mit den besten Tomaten der Welt und staunten über unsere alten Schweizerbusse, die hier durch die Stadt tuckerten.

 

So entdeckten wir jeden Tag mehr dieser «so anderen Welt», zu Fuss oder mit dem öffentlichen Verkehr. Wir sind ins Bachkovokloster, ans Schwarze Meer, in die Rhodopen und nach Sofia gereist, zum Teil für mehrere Tage. Aber immer wieder sind wir nach Plovdiv zurückgekehrt. Wir liessen uns treiben, schlenderten durch die fremden Gegenden, besuchten Moscheen, Kirchen, Märkte, Museen, Ausstellungen, Läden, die «Philatelie» von Plovdiv, und immer wieder kamen wir ins Staunen! Die vielen Eindrücke hielt ich von Anfang an mit dem Fotoapparat und im Skizzenbuch fest.

 

Besonders begeistert war ich von der kyrillischen Typografie im öffentlichen Raum. Für mich war von Anfang an klar, dass ich in Bulgarien vor allem Ideen und Material für meine Arbeit suchen wollte. Die Bilder wollte ich zurück in Bern fertig umsetzen. Am Anfang setzte ich mich unter Druck und hatte das Gefühl ich müsse von Anfang an eine gute Idee für meine Arbeit haben. Ich war aber völlig überfordert von diesen vielen Eindrücken, so dass ich zuerst ganz loslassen musste und zunächst ohne konkrete Idee mit Fotoapparat und Skizzenbuch einfach Eindrücke festhielt. Das war für mich ein ganz neues Arbeiten, denn für mich ist es wichtig eine Idee/Ziel zu haben.

 

Wieder zurück in Bern begann ich die Fotografien zu ordnen, auszuwählen, mit meinen Skizzen zu kombinieren und umzusetzen. Daraus sind zwölf Bilder entstanden, zu welchen ich keine oder nur ganz persönliche Erklärungen geben kann. Sie sollen meine Eindrücke, meine persönliche Bulgarienstimmung wiedergeben.

 

Die Erfahrung einmal einfach loszulassen, etwas geschehenzulassen und zuschauen, was dabei herauskommt, war sehr bereichernd und daraus entstand die Ausstellung «Anderswo».

Ausstellungsdauer: 30. März - 29. Juni 2012

Öffnungszeiten der Ausstellung: bei allen ONO Vorstellungen oder nach telefonischer Vereinbarung (031 312 73 10)


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Ausstellung "Natürlich Künstlich" von Priska Wenger Mage (New York City)


Das Natürliche und das Künstliche fliessen zusammen, greifen ineinander und verflechten sich. In der Schnittstelle steht der Mensch. Zum einen sind wir Teil des Natürlichen. Zum andern sind wir Ausgangspunkt des Künstlichen.

 

Die Ausstellung "Natürlich Künstlich" ist inspiriert durch diesen unstabilen Grenzen. Organische Strukturen, die Schönheit simpler Lebensformen, sowie der Spannungsbogen zwischen Wachstum und Zerfall werden in künstlerischer Absicht neu entwickelt. Die Grenzen noch weiter vermischend, reichen die gestalterischen Materialien von roh bis zu raffiniert: vom menschlichen Haar bis zu synthetischem Polymer.

 

Die Bilder die entstehen, sind mehrdeutig und semi-abstrakt. Sie bieten Raum zu Assoziationen die wiederum zurück zur Natur und zum Körper führen.

 

The natural and the artificial flow together, effect each other and merge. In the intersection stands the human being. We are on the one hand part of the natural. On the other hand we are the starting point of the artificial. 


The exhibition "Natürlich Künstlich" is inspired by this unstable boundary. Organic structures, the beauty of simple life forms, and the arc of growth and decay are re-evolved via artistic intention. Further blurring the border, the artistic materials range from raw to refined; from human hair to synthetic polymers. 


The images that emerge are ambiguous and semi abstract. They offer space for associations which lead again back to nature and the body.

 

Weitere Infos unter www.priskawenger.com


Ausstellungsdauer: 1. Januar bis 30. März 2012


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Marianne Eggimann: "Ich sehe was, was du nicht siehst."

Porzellanarbeiten aus verschiedenen Zeiten und eine neue, permanente Installation in den Räumen des ONO.


Ausstellungsdauer: 18. September – 30. Dezember 2011


Meine Arbeit ist durchdrungen von kleinen, alltäglichen, feinen, zwischenmenschlichen Begebenheiten, vom lesen zwischen den Zeilen, vom sichtbar machen von Unsichtbarem, von der Vermischung von Schein und Sein. Das Zauberhafte einer kleinen Geste, eines Blickes, einer einzigen minimalen Berührung geht im hektischen Alltag jedoch oft unter und droht ganz zu verschwinden. Doch sind es doch genau jene Momente, die unser Menschsein und die Natur um uns herum so unendlich reich machen und die es für mich gilt zu erkennen, aufzunehmen, zu verarbeiten und im besten Fall weiterzugeben. In meinem Falle geschieht dies in feinster Modellier- und Schnitzarbeit in Porzellan. Dabei entstehen kleinformatige Porzellanplastiken die zum genauen Hinschauen anregen, verunsichern und gleichzeitig das Schöne und Abgründige thematisieren.

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Bettina Diel zeigt "some beeings (homunculi pigmenti)"


Ausstellungsdauer: 5. Juni - 15. September 2011


Die ausgestellten Fotografien sind im Sommer 2010 entstanden.


"Homunculus (männlich, lateinisch „Menschlein“) bezeichnet einen künstlich geschaffenen Menschen. Die Idee des Homunculus wurde im späten Mittelalter im Kontext alchemistischer Theorien entwickelt – oft unter Verwendung des Begriffes ‚Arcanum‘; häufig erscheint der Homunculus als dämonischer Helfer magischer Praktiken. Der Begriff des Homunculus hat zudem in der Neurowissenschaft und Philosophie weitere Bedeutungen erhalten. In der Philo- sophie der Wahrnehmung und der Philosophie des Geistes wird mit dem Begriff „Homunculus“ auf die Idee Bezug genommen, dass es im Kopf nochmals ein Wesen gebe, das Reize wahrnehme und Erlebnisse habe. Zwar glaubt vermutlich kein Philosoph, dass es einen Homunculus im Kopf gibt, allerdings werfen Philosophen gelegentlich bestimmte Theorien auf, welche die Existenz eines derartigen Wesens unausgesprochen enthalten. Wenn man etwa annimmt, dass in der visuellen Wahrnehmung ein Bild auf die Netzhaut projiziert wird, das als Bild dann in das Gehirn gesendet wird, dann müsste es im Kopf nochmals ein Wesen geben, das sich diese Bilder anschaut. Mit solchen Gedankengängen sollen bestimmte Vorstellungen über die Wahrnehmung und den Geist ad absurdum geführt werden."


Quelle: Wikipedia.de

Bern Kleintheater ONO ONO in Kleinformat


Eine Ausstellung über die Kramgasse 6 von Barbara Keller und Bettina Riedrich


1953 - 2010 kleintheater kramgasse 6 & ONO
   

 

Ausstellungsdauer: 16. Januar - 30. April 2011


Der Keller an der Kramgasse 6 in Bern wird drei Monate lang sowohl Ausstellungsraum als auch Ausstellungsgegenstand sein. Er dient als Ausgangspunkt für Geschichten aus der Vergangenheit (klein theater kramgasse 6) und der Gegenwart (ONO), welchen in der Ausstellung nachgespürt wird.

Ausgehend vom Raum selbst stellen sich Fragen: Warum führt eine Treppe ins Nichts? Was macht der Strich an der Wand? Was ist in der kleinen Kammer unter der Bühne? Sich in diese und weitere Fragen vertiefend, möchte die Ausstellung Bern unter. Kunst und Kultur im Keller das Vergangene vergegenwärtigen und gleichzeitig eine Auseinandersetzung mit der Zukunft ermöglichen: Denn manchmal beginnt Neues aus der Erinnerung an etwas, das in Vergessenheit geraten ist...

Die Ausstellungsmacherinnen Barbara Keller und Bettina Riedrich möchten mit der Ausstellung Bern unter. Kunst und Kultur im Keller das Augenmerk auf das Sichtbare lenken, das doch nicht offensichtlich ist. Dabei treten Geschichten an den Tag, die sich wie Sedimente im Raum abgelagert haben.


Im Zuge der Ausstellung erscheint eine Broschüre zum klein theater kramgasse 6 / ONO.   


Öffnungszeiten der Ausstellung: bei allen ONO Vorstellungen oder nach telefonischer Vereinbarung (031 312 73 10)

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Ausstellung von Philippe Saxer


Ausstellungsdauer: 1. Oktober bis 31. Dezember 2010


Philippe Saxer wurde 1965 in Bern geboren.

1982-1985 Lehre als Kunstglaser bei Konrad Vetter, Bern
1987-1989 Fachklasse für Freie Kunst, Schule für Gestaltung Bern
Seit 1984 hat Philippe Saxer seine Arbeiten in verschiedenen Einzel- und Gruppenausstellungen der Öffentlichkeit vorgestellt.

Weitere Infos unter www.alpha-arte.ch

 

 

 

 

 

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Design-Ausstellung von Steven Götz

 

Dauer der Ausstellung: 6. August 2010 bis 27. September 2010.


Der in Bern lebende Gestalter Steven Götz ist tagsüber (und oft auch nachts) Grafiker und zu jeder anderen Zeit Tüftler in zahlreichen Disziplinen. Ursprünglich in England als Industriedesigner ausgebildet ist heute das Grafische sein Metier, aber nicht sein einziges Interesse. Unter anderem wurden von ihm entworfene Uhren im MoMA in New York verkauft.

 

Domino ist eine Bilder-Serie von 16 abstrakten, grossformatigen Inkjet-Drucken. Die Bilder basieren auf einem Raster, und die abgebildeten Formen einzelner Panele werden auf anderen Panels weitergeführt, was an Dominos erinnert – daher der Name. Die Idee ist, dass man sich individuelle Bilder aus der Serie an die Wand hängen kann und selber kombiniert. So schafft man sein eigenes Werk, abgestimmt auf die eigenen vier Wände und die eigenen Vorlieben.

 

Zum ersten Mal zu sehen im ONO!


Dazu gesellen sich die seit 2000 produzierten Stag Kleidergarderoben in Geweihform. Jetzt neu in limitierter und nummerierter Serie aus eloxiertem Alu.

 

 Weitere Infos unter www.stevengoetz.com und www.stevengoetzdesign.blogspot.com