Spring

ONO ist auch eine Galerie. Auf knapp 30 Quadratmetern haben lokale wie internationale Künstlerinnen und Künstler die Möglichkeit, Gegenwartskunst in den Bereichen der Grafik, Malerei, Zeichnung, Fotografie oder Film (Installation) auszustellen. Durch den Kultur- und Barbetrieb in den selben Räumlichkeiten,machen wir die Werke einem Publikum zugänglich, das nicht zwingend eine Galerie besuchen würde. Ausserdem gelingt es ONO auf diesem Weg, die Gegenwartskunst dem Theater, der Musik, dem Tanz, der Literatur und dem Film gegenüber zu stellen.

Öffnungszeiten: Eine Stunde vor Vorstellungsbeginn und nach telefonischer Vereinbarung:  031 301 21 08

GALERIE ARCHIV

Oktober 2014

Vernissage der Ausstellung 'Absence' von Miriam Strauss

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Ausstellung "Forced, Fotografie & Installation"

 

Philipp Künzli & Anna Bucher

 

Projekt aus Azerbaidschan

Seit 2008 sind in Baku, der Hauptstadt der ehemals sowjetischen Republik Aserbaidschan, über 5000 Wohnungen illegal enteignet worden. Dahinter stehen die Gier nach Profit und der Drang einer Regierung, die Metropole am Kaspischen Meer opulent, nach arabisch - asiatischem Vorbild zu prägen.

Dieses Thema steht im Zentrum des Fotografie & Installation Projekts |forced|. Der Oltner Fotograf und Kameramann Philipp Künzli hat zehn Tage in Baku verbracht. Seine Bilder nimmt die Berner Szenografin Anna Bucher als Inspiration: Sie ergänzt die Fotografien durch eine räumliche, sinnliche Installation. In ihr bewegen sich die Besucher und erfahren die Auseinandersetzung mit der Thematik durch die beiden Künstler auf eine direkte Art. Eine kritische Ausstellung, welche Sie zum Entdecken und Erleben einlädt.

Ausstellungsdauer: 3. Juli bis 27. September 2014

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Ausstellung von Priska Wenger

 

Die neusten Arbeiten aus New York City


Priska Wenger spielt in ihren Werken mit organischen Formen, die zu Strukturen verschmelzen. Grösse und Raum werden ausgelotet; manche Formen dominieren und separieren sich, andere verschachteln sich ineinander. Durch Form und Material entstehen Schichten, die eine Tiefe unter der Oberfläche erahnen lassen.

 

Ausstellung: 5. April bis 29. Juni 2014

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Youris Potes-pourris - Ausstellung von Youri Laubscher (Bern)


Youri Laubscher studierte Grafikdesign an der Ecole d’arts appliqués in La-Chaux-de-Fonds.


Technik/Verfahren

Skizzen: Tusche auf Papier

Paintings: Pen Tablet - UV-Print auf Dibond-Platte


Ausstellungsdauer: 11. Januar bis 28. März 2014

 

 

 

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Ausstellung von Christian Henking - Fotografien 2013

Christian Henking erlebt als Musiker und  Komponist immer wieder ganz spezielle Situationen während den musikalischen Proben, die er fotografisch festzuhalten versucht. Während der Konzentration des Arbeitens entstehen ab und zu kurze intime, aber auch erheiternde Momente. Manchmal scheinen die Fotografien eine Stille auszudrücken, während in Wahrheit vielleicht gerade eine sehr laute Stelle geprobt wird. Die meisten der ausgestellten Bilder sind so entstanden: Schnappschüsse aus dem Alltag eines Musikers oder einer Musikerin.

Ausstellungsdauer: 1. Oktober bis 28. Dezember 2013


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Ausstellung 'Blinddate mit ONO' von Germaine Egli

 

Germaine Egli ist eine Ostschweizer Grafikerin und Künstlerin aus Zürich. Sie kommt nach Bern für ein Blinddate mit ONO. Als sie die steilen Treppen ins ONO hinuntersteigt, taucht sie in eine dunkle Welt ein. Diese wird aber bald durch eine Discokugel erhellt und offenbart ihr einen wertvollen Kulturschatz. Diese Erlebnisse und Eindrücke werden in Acryl-Bildern und kleinen Illustrationen verarbeitet.

 

Die Blinddate-Geschichte kann man hier nachlesen: pinkpool.ch/paintings/ono

 

Ausstellungsdauer: 1. Juli bis 30. September 2013


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Ausstellung von Olga Wiedenhöft

 

Come here my love and let me tell you.

 

Das Bild spricht zu Dir. Du siehst es. Du schaust. Etwas wird angeregt - in Dir: eine Schwingung. Du bleibst stehen. Denkst an gestern. An Dich als Kind. An Deine Melancholie.

 

Nein! Du denkst nicht. Du spürst. Deine Liebe. Deine Angst. Deine Nacktheit. Deinen Stress. Dein Cortisol.

 

Oder es passiert nichts. Du gehst weiter. Suchst die nächste Zwiesprache, die nächste Assoziation. Das nächste Abenteuer.

 

Kunst passiert im Dialog. Eigentlich nimmst Du sie nur als Anlass, um in Dich selber hineinzuhorchen.

 

Was ist ein Bild? Nur Pinselstriche auf Papier? Acryl auf Leinwand. Was ist hässlich oder was ist schön? Nur eine bestimmte Dosis Dopamin oder Serotonin, nur Hormone an Deinen Synapsen?

 

Man denkt ein Bild erzählt etwas. Dabei ist es man selber der erzählt. So wie der Mensch Gott erschaffen hat, so erschafft jeder Betrachter die Kunst die er sieht.

 

Ausstellungsdauer: 1. April bis 28. Juni 2013

 

Informationen: www.olga-wiedenhoeft.de

 

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Fotoausstellung "Movement" von Sabine Burger


es sind feine, zarte fotografien, die sabine burger in ihrer ausstellung zeigt. durch die bewegungsunschärfen muten sie eher an wie gemälde, bewegungen, die im raum verwischen. die fotografin möchte die eigentlich widersprechenden disziplinen tanz und fotografie in einer symbiose vereinen. der tanz, gebunden an raum und zeit dafür beweglich; die fotografie starr, aber frei in zeit und raum. so lassen sich kleine momentaufnahmen in ein neues umfeld transportieren und laden ein zum verweilen in einem augenblick.


Ausstellungsdauer: 6. Januar bis 31. März 2013


Infos:
www.sabineburger.ch

 


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Gobelinstickereien von Sabine Haldimann 2008 - 2012


Als Bildvorlagen für die Gobelinstickereien mit dem Titel "Made in Switzerland" dienen Touristenfotos aus China, heruntergeladen aus dem Internet. In zeitlich und handwerklich aufwendiger Weise werden die digitalen Bilder Pixel für Pixel aus Wolle in Gobelinstickereien übersetzt - allein die kleineren Bilder setzen sich je aus 120 x 160 = 19200 Pixeln zusammen, das grosse aus 240 x 320 = 76800 Pixeln.

 

Ausstellungsdauer: 30. September bis 28. Dezember 2012

 


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Ausstellung "Leidwesen" von Pedä Siegrist

Ausstellungsdauer: 4. Juli bis 28. September 2012

 

Weltschmerz, Lebensfülle


An ihren nackten Körpern bleibt man hängen, in ihren kohleverbrannten Augen droht man zu ertrinken: Diese schemenhaften Figuren tragen intensives Leben auf der Haut, Schicksal in den gebogenen Leibern. Die Figuren der Berner Künstlerin Pedä Siegrist sind kraftvoll und verletzlich und bevölkern die Malgründe mit einer Intensität, die betroffen macht. Zuweilen sehen sie aus, als wären sie eben einem Albtraum entwischt. Obsessive Züge tragen sie zur Schau, Weltschmerz und Lebensfülle; sie spiegeln sich in kantigen Schädeln, breiten Nasenflügeln, wollüstigen Lippen und fülligen Brüsten, deren Warzen wie künstliche Kappen aufleuchten. Einige dieser Wesen kauern da wie Gespenster, ängstlich, zynisch, hinterhältig, andere starren mit aufgerissenen Pupillen ins Leere – oder direkt ins Auge des Betrachters.

 

Die Münder stehen manchmal offen, die Lippenränder gesäumt von spitzen Zahnreihen: Ist es eine Warnung, dass aus dem Mundschlund nicht schöne Worte strömen, kein Gesang, nicht Tröstliches, sondern bittere Klage, vielleicht ein Schrei?

 

Sollen sie schreien, sagt Pedä Siegrist, die Schöpferin dieser namenlosen Kobolde, «seis vor Schmerz oder Lust, je lauter desto besser». Die Berner Grafikerin, die als Illustratorin und vielseitige freie Künstlerin einer breiteren Öffentlichkeit bekannt ist, stellt seit 1993 aus. Daneben hat sie sich auch einen Namen gemacht als Gestalterin von Plattencovers für Berner Bands (von Dänu Brüggemann bis Züri West) und der Biografie von Polo Hofer.

 

Der Bund, Donnerstag, 8. Dezember 2011