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LITERATUR: Markus Michel

Max Berger, ein älterer Auslandschweizer, langjähriger Buchhalter in Paris, hört in der Metro, wie zwei Frauen von einem Alpenparadies Dolce Vita in der Schweiz erzählen, wo das Problem der Überalterung der Gesellschaft final gelöst werden soll. Selbst nahe der Altersgrenze zur Pensionierung, redet er sich ein, dass es sich nur um Gerüchte handeln könne. Doch die Gerüchte verdichten sich zur bedrohlichen Wirklichkeit, und sein Alltag wird immer mehr zum Alptraum.

„Markus Michel zeichnet dieses Schlingern zwischen Alptraum und Wirklichkeit auf unheimliche Weise nach. Die 85 Kurzkapitel, im bedrängend unmittelbaren Präsens geschrieben, erzeugen mit ihrem Staccato-Rhythmus eine flackernde Unruhe. ... Dieses Buch wirkt über den Tag hinaus." (Der Bund)

Zu Markus Michel

Markus Michel, geboren 1950 in Liebefeld, kaufmännische Lehre in Bern, schreibt seit 1971 kontinuierlich Gedichte, Prosa, Hörspiele und Theaterstücke. Lebte als freier Schriftsteller von 1979 bis 1982 in Paris und der Picardie. Danach während 35 Jahren wieder in Bern. Wohnt seit 2017 in Bôle, Kanton Neuenburg. Mitglied AdS, BSV, Pro Litteris.

Bisherige Veröffentlichungen: „Endstation Alpenparadies” Roman Münster Verlag Basel, 2019, „Festtage”, Erzählungen, Offizin Verlag Zürich/Münster Verlag Basel, 2016, „Pfirsich im Kopf”, Gedichte und Aufzeichnungen, Verlag X-Time Bern, „Reise nach Amerika”, Roman, Zytglogge Verlag Bern, 1991. Mehrere Beiträge in Anthologien.

Zahlreiche Theaterstücke an Bühnen in der Schweiz, Deutschland, Litauen und Slowenien, mehrere Shakespeare-Bearbeitungen und Mundartfassungen für die Freilichtspiele Aarberg. 20 Hörspiele und 5 Hörspielbearbeitungen der Kriminalromane von F. Glauser an Sendern in der Schweiz, Deutschland, Österreich, Italien, Norwegen und Japan.

Theater- und Hörspielpreise.

Galerie/Türe/Bar: 19:00 Uhr

Eintritt: Fr. 15.00 / 10.00

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