ONOStage
LITERATUR: „Zweimaltot“ - ein Neurothriller

Szenische Lesung mit Hintergrundtalk

Mit Beat Glogger (Autor) und Sibylle Mumenthaler (Schauspielerin)

«Zweimaltot» gibt die aktuellen Aspekte der Hirnforschung wieder. Der Autor verwebt wissenschaftliche Befunde mit einer spannenden Handlung. Damit schafft er ein Werk, das es nicht nur dem Publikum, sondern auch Wissenschaftlern schwer macht, den Übergang von den Fakten zur Fiktion zu erkennen.

Neben der Aktualität und Korrektheit zeichnet sich «Zweimaltot» durch eine hohe autobiografische Authentizität aus. Die Figur von Christoph trägt die Züge von Gloggers autistischem und zerebral behindertem Sohn. Tina kann als eine Mischung aus Glogger und dessen Frau gesehen werden. Sie vereint den Zorn des Vaters mit der Angst und Fürsorge der Mutter. Glogger ist ein neugieriger Wissenschaftler und ein leidender Vater, und verarbeitet als Autor seine Kämpfe und Krämpfe, die er mit seinem behinderten Sohn durchlebt hat und noch immer durchlebt.

Beat Glogger (1960) studierte Mikrobiologie und liess sich zum Journalisten ausbilden. Viele Jahre moderierte und leitete er das Wissenschaftsmagazin des Schweizer Fernsehens. Heute führt er eine eigene Agentur für Wissenschaftskommunikation, publiziert populärwissenschaftliche Sachbücher und schreibt Science-Thriller. «Zweimaltot» ist sein dritter Roman. Der Erstling «Xenesis» wurde 2006 mit dem Prix Media der Schweizer Akademie für Naturwissenschaften ausgezeichnet.

Die Universität Zürich hat ihm – in Anerkennung seiner Verdienste um die Vermittlung der Wissenschaften – 2010 einen Ehrendoktortitel verliehen.

Beat Glogger lebt mit seiner Frau und seinem autistischen Sohn in Winterthur.

Galerie/Türe/Bar: 19:00 Uhr

Eintritt: Fr. 24.00 / 15.00

Homepage   Homepage