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LITERATUR: Erzählte Welt. Reportagen Festival Bern

Reporter erzählen

Das Gute am Klimawandel

Kapstadt war in den letzten Jahren besonders von Trockenheit und Dürre betroffen. Doch gemeinsame Anstrengungen der Bewohner, Wasser zu sparen, zeigten Erfolg: Zwischen 2015 und 2018 konnte der Verbrauch um 60 Prozent reduziert werden. In der Krise wuchs die Bevölkerung zusammen. Das zeigt: Die Herausforderungen des Klimawandels bergen auch Chancen für die Gesellschaft.

Eve Fairbanks ist Journalistin und lebt in Johannesburg. Sie hat in Yale politische Philosophie studiert und arbeitet für den Guardian und die Huffington Post. Fairbanks liebt es, über Menschen zu schreiben, die sich radikal verändern. 2020 erscheint The Inheritors, ihr Buch über die Post-Apartheid in Südafrika.

Simone Meier ist Autorin und Journalistin. Nach einem Studium der Germanistik, Amerikanistik und Kunstgeschichte arbeitete sie zuerst für die Wochen-Zeitung, dann den Tages-Anzeiger und seit 2014 für watson. Ihre Romane Kuss und Fleisch erschienen bei Kein & Aber.

Sprachen: Deutsch und Englisch

Zum Festival

Das Reportagen Festival Bern will Menschen zusammenbringen, die sich für das Schicksal anderer rund um den Globus interessieren. Es bietet die einzigartige Gelegenheit, während drei Tagen mit Reporterinnen und Reportern aus den unterschiedlichsten Weltregionen zusammenzukommen. Mit Journalisten, die ganz nah dran sind an den Leuten und ihrer Realität. Die sich im Kleinen mit dem beschäftigen, was das Grosse ausmacht. Es ermöglicht den Austausch mit Autorinnen und Autoren, die mit ihren wahren Geschichten Brücken schlagen, Verständnis schaffen, Veränderung anstreben und Dinge tatsächlich ins Rollen bringen.

Das Festival will darüber hinaus anschaulich vermitteln, wie Medien funktionieren. Es bietet eine Plattform für das Zusammenkommen von Lesern mit Journalistinnen und Journalisten. Fragen stellen und mitdiskutieren ist nicht nur erlaubt, sondern erwünscht. Die Teams des Magazins Reportagen und von Bern Welcome laden ein zu drei Sommertagen, die den Horizont erweitern.

Das Herzstück des Festivals ist der erste globale Reporterpreis, der True Story Award.

36 von 39 Nominierten sowie die wichtigsten Vertreter der vierzehnsprachigen Jury kommen alle nach Bern. Sie werden über ihre Arbeit, ihre Recherchen und über das Leben und die aktuelle Situation in ihren Herkunftsländern sprechen und diskutieren.

Das Festival bietet 50 Veranstaltungen an verschiedenen Orten mitten in Bern. Der Eintritt zu sämtlichen Veranstaltungen, ausser der Preisverleihung, ist kostenlos. Dazwischen trifft man sich in den Festival-Bars und -Restaurants rund um den Kornhausplatz. Ein Sprung in die Aare sorgt für Abkühlung.

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