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LITERATUR: Mein Leben als Mime

Zum Buch

Christoph Staerkles Bühnenkunst zählt zu den eindrucksvollsten Darbietungen der heutigen Pantomime. «Staerkle spricht auch ohne Worte Bände», schrieb eine Zeitung. Und in der Tat: In seinem «mimischen Kabarett» charakterisiert er mit präziser Stilisierung, feinsinniger Karikatur und bissiger Parodie Figuren des Alltags, ihre Mimik und Gestik.

Die Lebenserinnerungen des grossen Schweizer Pantomimen beleuchten seinen künstlerischen Weg von der Strassenkunst zum internationalen Theater und die Bedeutung seiner Gehörlosigkeit für die Entwicklung seiner Kunst. Entstanden ist eine ungewöhnliche, episodenreiche, von feinem Humor und genauer Beobachtung geprägte Künstlerbiografie, die uns mit einem Menschen vertraut macht, den das Leben vor vielerlei Herausforderungen stellt und dessen Wahrnehmung und Ausdrucksformen etwas anderer Art sind als die der Allgemeinheit.

Christoph Staerkle, geb.1952 in Luzern, zählt zu den grossen Pantomimen der Gegenwart. Seine Ausbildung erhielt er unter anderem bei Bernie Schürch, Andres Bossard, Christoph Marthaler und Jacques Lecoq. Die Kunst des nicht-hörenden Mimen – Staerkle ist von Geburt an gehörlos – besticht durch ihre treffende Interpretation menschlicher Alltagssituationen und Verhaltensweisen. Staerkles Kunst wurde vielfach international ausgezeichnet. Infos unter www.staerkle.ch

Johanna Krapf, geb. 1956, studierte Anglistik und Germanistik an der Uni Zürich. Sie ist Autorin mehrerer Bücher, 2016 erschien «Auf der Flucht getrennt». Johanna Krapf liest Passagen aus Christoph Staerkles Buch. Infos unter www.johanna-krapf.ch

Mit simultaner Übersetzung in Gebärdensprache (Deutsch - Gebärdensprache)

Foto: Brigitte Schökle

Galerie/Türe/Bar: 19:00 Uhr

Eintritt: Fr. 20.00 / 15.00