ONOStage
LITERATUR: Allan Guggenbühl

Für mein Kind nur das Beste

Wie wir unseren Kindern die Kindheit rauben

Im Wunsch, das Allerbeste für das Kind zu bewirken, bleibt ausgerechnet die Kindheit auf der Strecke.

Kinder werden schon lange nicht mehr ‚nebenbei’ erzogen. Vielmehr gilt ihnen die volle Aufmerksamkeit, unsere uneingeschränkte Liebe bzw. das, was dafür gehalten wird. Eine ganze Industrie kümmert sich mittlerweile um das normgerechte, leistungsorientierte Heranwachsen. Die Kinder sollen gefördert werden und sich anpassen, egal, was es kostet. Förderungsfreie Zeit wird so zum Problem, renitente Kinder oder Jugendliche zum Therapiefall.

Allan Guggenbühl erinnert daran, wie entscheidend es ist, dass sich Kinder autonom und spielerisch, unkontrolliert und auf Um- und Nebenwegen die Welt aneignen. Denn wenn alles ausschliesslich pädagogischen Zielen untergeordnet wird, erschweren wir den Kindern genau das, was wir ihnen so sehr wünschen: Den selbstbewussten, eigenständigen und furchtlosen Weg in die Zukunft.

Ein leidenschaftliches Plädoyer für eine kindgemässe Kindheit.

Prof. Dr. Allan Guggenbühl, geb. 1952, liess sich am C.G. Jung-Institut in Küsnacht zum analytischen Psychotherapeuten ausbilden. Er ist seit 1984 Leiter der Abt. für Gruppenpsychotherapie für Kinder und Jugendliche an der kantonalen Erziehungsberatung der Stadt Bern und Direktor des “Instituts für Konfliktmanagement“ (IKM) in Zürich. Daneben ist er als analytischer Psychotherapeut mit eigener Praxis in Zürich und als Professor an der Pädagogischen Hochschule Zürich tätig. Guggenbühl ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder.

Galerie/Türe/Bar: 15:00 Uhr

Eintritt: Fr. 25.00 / 15.00

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