ONOStage
LITERATUR: Lesesessel

Anita Flessenkämper (*1962, lic. phil. I, Krimileserin trotz Sehschwäche und Hobbygärtnerin mit nur beschränkt grünem Daumen) siedelt ihre Krimis dort an, wo sie lebt – in Laupen, einem kleinen, an der Grenze zum Kanton Freiburg gelegenen Ort mit grosser Vergangenheit. Im November 2018 kommt mit „Neroberg – Herr Minder tappt in einen Fall“ ihr vierter Laupener Krimi heraus. Infos unter www.laupenerkrimis.ch

Raghu Menon: Der Berner Musikologe Raghu Menon hat an der Musikhochschule Luzern studiert und unter anderem als Musikjournalist gearbeitet. »Schwarz das Band des Flusses« (2018) ist sein Debutroman und vom Groove des Jazz inspiriert. Infos unter www.neobooks.com und www.epubli.de

Alain Wafelmann, 1971 in Bern geboren und bilingual aufgewachsen, schreibt Lyrik, Kurzprosastücke, Kolumnen und Essays in deutscher, berndeutscher und französischer Sprache. Seine Leidenschaft gilt der Bibliophilie, der Sprache im Allgemeinen und den alten Sprachen im Besonderen. Alain Wafelmann arbeitet seit 2008 als selbstständigerwerbender Schriftsteller in Bern. Alain Wafelmann ist ein aktiver, internationaler Bühnenpoet. Sein Format „Alain Wafelmann & Friends“ führte ihn bereits mit vielen Künstlerinnen und Künstlern aus anderen Kunstrichtungen zusammen. Insbesondere sind es Kombinationen mit Jazzmusikerinnen und Jazzmusikern die es Alain Wafelmann erlauben seine Lyrik und Kurzprosastücke in immer wieder neuen Formen zu präsentieren. Alain Wafelmann ist zudem auch Poetry Slammer und fester Bestandteil der deutschsprachigen Slam-Szene. Das stilistische Spektrum seiner Lyrik reicht von klassischer Metrik und deren Reimformen über freiere, modernere Verdichtungsformen der Sprache bis hin zur neodadaistischen Experimentallyrik. 2011 Veröffentlichung seines ersten Lyrikbandes „so musst‘ ich schreiben“, Gottardi-Verlag, Bern. – Illustriert von Sbiti Abdel Hay (Bern) – Layout: Milan Gottardi (Bern). 2014 Veröffentlichung des zweiten Lyrikbandes „An diesem Morgen//Kam die Eitelkeit//Und stach mich nieder“, vatter&vatter Verlag, Bern und Berlin. – Illustriert von Nicolas Bernière (Bern) – Deutsche und französische Gedichte. Infos unter www.alainwafelmann.ch

Giuliano Musio & Manuel Kämpfer: Giuliano Musio interessiert sich für Sprachphänomene, asymmetrische Gesichter und solitäre Insekten. Neben dem Schreiben ist er als Korrektor bei der »NZZ« tätig. 2015 erschien sein Roman »Scheinwerfen«. Manuel Kämpfer sitzt als Grafiker, Illustrator und Lehrer für bildnerisches Gestalten gleichermassen an Zeichenpult und Lehrerpult. Zudem arbeitet er hinter dem Bartresen, wo ihm immer wieder Vorbilder für seine Figuren begegnen. Kämpfer und Musio stellen ihr soeben erschienenes »Keinzigartiges Lexikon« vor. Infos unter www.giulianomusio.com und www.facebook.com/musiogiuliano

Musik von Daniel Woodtli (www.danielwoodtli.ch)


DER LESESESSEL

Schreibende aller Art lesen ihre Texte aus dem Sessel.

Eine Bühne, ein Sessel, eine Leselampe, ein Tisch, ein Glas Wasser - und eine Person, die ihre schriftstellerischen Erzeugnisse vor einem interessierten Publikum zum Besten gibt.

Wir öffnen die ONO-Bühne einmal im Monat sowohl für etabliertere SchriftstellerInnen wie auch sogenannte 'Schubladenautoren' und wollen in einer entsprechenden Atmosphäre zum gegenseitigen Austausch anregen.

Moderation: Conny Brügger

Organisation und Programmation: Daniel Kölliker, künstlerischer Leiter ONO

Fragen an: info@onobern.ch

LITERARISCHE AUSZEICHNUNG DES KANTONS BERN 2012

Seit 2008 dient unsere Literatur-Plattform «Lesesessel», die 2012 vom Kanton Bern ausgezeichnet wurde,  SchriftstellerInnen als Bühne, auf der neue, zuweilen experimentelle Texte aller möglichen Gattungen einem interessierten Publikum präsentiert werden können. Nach den Lesungen entstehen angeregte und weiterführende Diskussionen zwischen den Schreibenden und der Zuhörerschaft. Als Treffpunkt für unbekannte wie namhafte AutorInnen (egal ob bereits verlegt oder noch verlegen) hat sich das innovative Format einen wichtigen Platz im Netzwerk des Berner Literaturbetriebes erobert.

Galerie/Türe/Bar: 19:00 Uhr

Eintritt: Fr. 20.00 / 10.00