buecher
LITERATUR: Uorsin Reloaded

Andrina Bollinger (Gesang)
Fiona Könz (Texte)
Jodok Hess (Piano, Kompositionen)
Bernhard Bamert (Posaune)
Patrick Sommer (Bass)
Florian Reichle (Schlagzeug)

Vieles am „Uorsin", dem „Schellenursli“, ist zeitlos schön: die Traumszene im Maiensäss, die warme Begrüssung der Mutter nach Urslis Heimkehr. Aber die Geschichte ist nicht ohne Schattenseiten.

Alte Geschichte – neu gesungen

Wer kennt ihn nicht, den tapferen Schellenursli? Den braven Bub aus dem Engadin, der die zu kleine Glocke nicht akzeptiert, sich mutig eine grössere Glocke beschafft und am Schluss zuvorderst mitlaufen darf? Selina Chönz hat vor 70 Jahren ihre Vorstellung eines lebenstüchtigen Kindes zu Papier gebracht, und Alois Carigiet hat dazu Bilder geschaffen, die Generationen von Schweizer Kindern bestens bekannt sind: Die Geschichte ist längst ein Klassiker.

Manche Werte hingegen, die im Schellen-Ursli vermittelt werden, kann man heute auch kritisch bewerten: das Leistungsdenken etwa, das Gewinnen und Zuvorderst-Gehen um jeden Preis.

Fiona Könz ist die Enkelin von Selina Chönz – sie hat Themen und Werte aus der Schellenursli-Geschichte aufgegriffen und in persönlichen Songtexten neu interpretiert. Die Musik stammt von Jodok Hess, der in seiner Kindheit den Schellenursli geliebt hat. Vor allem in der gelesenen Version von Hans Gmür, wo die kleine Glocke eine viel wichtigere Rolle hat und sogar reden darf.

Galerie/Türe/Bar: 19:00 Uhr

Eintritt: Fr. 25.00 / 15.00

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