ONOStage
LITERATUR: Lesesessel

Balthasar Glättli (*1972) ist grüner Politiker. Er ist seit 1992 Mitglied der Grünen. Er war 1998 bis 2011 Mitglied des Stadtzürcher Gemeindeparlaments und von 1998 bis 2004 dort Fraktionschef der Grünen. Von 2004 bis 2008 war Glättli Ko-Präsident der Grünen Kanton Zürich. Seit 2011 ist Glättli Nationalrat für den Kanton Zürich und seit 2013 Fraktionspräsident der Grünen. Verbandspolitisch ist er seit einem Jahrzehnt im Mieterinnen- und Mieterverband aktiv, seit Frühling 2013 als Vize-Präsident des Schweizerischen Mieterinnen- und Mieterverbandes. Glättli studierte Philosophie und Germanistik und arbeitete danach je sieben Jahre im IT-Bereich und als Geschäftsführer der migrationspolitischen Organisation Solidarité sans frontières. Texte: Glättli, Balthasar / Niklaus, Pierre-Alain, Die unheimlichen Ökologen. Sind zuviele Menschen das Problem? Rotpunkt, Zürich 2014 / Balthasar Glättli, Suffizienz und die Verteilungsfrage. in: Widerspruch 60, Zürich 2011 / Balthasar Glättli,Energiewende - oder technokratische Politik? Die Grünen in der Schweiz stehen vor strategischen Entscheidungen, in: Widerspruch 54, Zürich 2008. Infos: www.balthasar-glaettli.ch

Anita Flessenkämper: Mordgeschichten mit Lokalkolorit. Die Laupenerin Anita Flessenkämper-Bucher, 1962 in Gümmenen geboren und aufgewachsen, schreibt seit ein paar Jahren selber Mordgeschichten, nachdem sie jahrzehntelang einen Krimi nach dem anderen verschlungen hat. Im Oktober 2014 ist mit „Blidenknecht – Herr Minder tappt in einen Fall“ ihr zweiter Laupener Krimi erschienen. Nach Abschluss ihres Studiums an der Uni Bern (lic. phil. I) sammelte Anita Flessenkämper vor allem im Kommunikationsbereich berufliche Erfahrung. Unter anderem war sie zehn Jahre Projektleiterin in einem Berner PR-Unternehmen. Anschliessend machte sie sich in diesem Bereich selbständig. Heute ist die dreifache, seit fast 30 Jahren mit dem gleichen Mann glücklich verheiratete Mutter als Hausfrau, Gelegenheitstexterin und -gestalterin im Einsatz. Ausserdem nimmt sie den dritten Laupener Krimi in Angriff. Infos: www.laupenerkrimis.ch

Stella-Maria Stejskal, MA of Arts (Anglistik und Sportwissenschaft, Universität Bern, CH), Diplompädagogin (PädAk Wien, A); geboren 1978 in Wien, wohnt, lebt und arbeitet seit 2002 in der Schweiz, seit 2004 in Bern – u.a. als: Sekundar- und Gymnasiallehrerin, Mutter und Schriftstellerin. Stella Stejskal liest aus ihrem Buchprojekt „Schlaufen im Leben“, einem philosophischen und erotischen Ehe- und Liebesroman. Einer Erzählung, die intellektuell kitzeln und dabei emotional massieren will, die zeigen will, dass das Leben keine Autobahn ist, sondern eine Folge von sich verzweigenden Pfaden, Kurven, Sackgassen und eben - von Schlaufen - verworrenen, verwirrten und verknäulten Endlosschlaufen, Schlaufen im Leben. Infos: www.facebook.com/stella.stejskal

Matthias Gasser: Geboren am 23.04.1987 als Nr.3, dritter Drilling, erwartet zwei, schlussendlich drei. Aufgewachsen in Naters. Physiotherapiestudent an der BFH in Bern. Schreibt seit 2007, inspiriert durch interner Klassen Poetry Slam am Kollegium Spritius Sanctus. Mathias Gasser liest aus seinen eigenen Texten. Erzählt von der Liebe, vom Leben, vom prägenden Alltag. Er lässt Emotionen spüren, will zum Nachdenken anregen.


DER LESESESSEL

Schreibende aller Art lesen ihre Texte aus dem Sessel.

Eine Bühne, ein Sessel, eine Leselampe, ein Tisch, ein Glas Wasser - und eine Person, die ihre schriftstellerischen Erzeugnisse vor einem interessierten Publikum zum Besten gibt.

Wir öffnen die ONO-Bühne einmal im Monat sowohl für etabliertere SchriftstellerInnen wie auch sogenannte 'Schubladenautoren' und wollen in einer entsprechenden Atmosphäre zum gegenseitigen Austausch anregen.

Moderation: Conny Brügger

Organisation und Programmation: Daniel Kölliker, künstlerischer Leiter ONO

Fragen an: info@onobern.ch

LITERARISCHE AUSZEICHNUNG DES KANTONS BERN 2012

Seit 2008 dient unsere Literatur-Plattform «Lesesessel», die 2012 vom Kanton Bern ausgezeichnet wurde,  SchriftstellerInnen als Bühne, auf der neue, zuweilen experimentelle Texte aller möglichen Gattungen einem interessierten Publikum präsentiert werden können. Nach den Lesungen entstehen angeregte und weiterführende Diskussionen zwischen den Schreibenden und der Zuhörerschaft. Als Treffpunkt für unbekannte wie namhafte AutorInnen (egal ob bereits verlegt oder noch verlegen) hat sich das innovative Format einen wichtigen Platz im Netzwerk des Berner Literaturbetriebes erobert.

Galerie/Türe/Bar: 19:00 Uhr

Eintritt: Fr. 20.00 / 10.00