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KUNST: Ausstellung von Ahmad Alazami

Ahmad Alazami ist in Damaskus, Syrien geboren und aufgewachsen. Er machte seinen Hochschulabschluss an der Universität der bildenden Künste in Damaskus. Derzeit wohnt er mit seiner Frau und zwei Söhnen in Reading, England. Über seine Kunst sagt Ahmad Alazami: „Nachdem ich viel Leiden gesehen habe, wollte ich die Schmerzen vermitteln, die ich in den Menschen sah, die versuchen, eine schreckliche Krise zu überleben.“

Ahmad Alazami entwickelte eine neue Technik, die Nägel, Schnur, arabische Kalligraphie mit Tinte und Beleuchtung kombiniert. Dazu ergänzt Ahmad Alazami: „Ich werde immer versuchen, gebrauchtes Holz als ein Symbol der Ruinen in Syrien, die durch die destruktive Natur des Krieges verursacht wurden, zu benutzen.“

Ahmad Alazamis Bilder zeichnen sich durch eine neue, mehrdimensionale Technik aus. Die Kunstwerke sind durch die Verwendung von Nägeln und Schnur selbst dreidimensional. Durch Schatten, der durch eine gezielte Beleuchtung der Bilder entsteht, kommt eine weitere Dimension hinzu.

Thema dieser Bilder ist das Leiden in Syrien. „Dieses Leiden“, so der Künstler, „versuchte ich durch dieses Kunstwerk zum Ausdruck zu bringen, um dem Publikum das Geschehen in einer Weise zu vermitteln, wie sie in den Nachrichten und Medien nicht dargestellt wird. Die Farben in diesen Bildern repräsentieren die Farben der syrischen Flagge unter der alten Regierung und der Opposition. Nach dem Konflikt herrscht schliesslich die rote Farbe des Bluts. Das Element des Schattens soll hingegen Hoffnung im Hinblick auf die Zukunft zu bringen.“

Ausstellungsbeginn um 15:00 Uhr

Um 20:00 Uhr findet ein Gespräch mit dem Künstler zum Thema Syrien statt.

Dauer der Ausstellung: 16. bis 23. Februar 2018

Infos und Bilder unter www.pictame.com

Eintritt frei.