ONOPriska

ONO ist auch ein Ort der Bildenden Kunst. Auf knapp 30 Quadratmetern haben lokale wie internationale Künstlerinnen und Künstler die Möglichkeit, Gegenwartskunst in den Bereichen der Grafik, Malerei, Zeichnung, Fotografie oder Film (Installation) auszustellen. Durch den Kultur- und Barbetrieb in den selben Räumlichkeiten,machen wir die Werke einem Publikum zugänglich, das nicht zwingend eine Galerie besuchen würde. Ausserdem gelingt es ONO auf diesem Weg, die Gegenwartskunst dem Theater, der Musik, dem Tanz, der Literatur und dem Film gegenüber zu stellen.

Öffnungszeiten: Eine Stunde vor Vorstellungsbeginn und nach telefonischer Vereinbarung:  031 312 73 10

KUNST ARCHIV

ImSpiegelIV MG496801 MG497101 MG494001 MG495301 MG495701

Ausstellung "Im Spiegel" von Olga Wiedenhöft

 

In ihren neuen Arbeiten beschäftigt sich die aus Russland stammende Künstlerin Olga Wiedenhöft mit den Themen der Selbstreflektion, Ruhe, Spiegeln der Welt in dem eigenen Ich. Das Träumen. Das Sehen.

 

Die Motive der in Öl ausgeführten Malereien lassen an die zeitlose und ewige Frage denken: Wer bin ich? Ein Mensch, allein in einem Raum, nackt vor einem Spiegel. Der Spiegel ist so gross dass er fast schon unsichtbar wird. Es ist nicht ganz klar ob es sich um einen oder zwei sich ähnlich sehende Menschen handelt. Man selbst und sein Alter Ego. Man ist immer nackt vor sich selbst. Und es gibt Momente, wenn man in sich eintaucht, ins Dunkle, und versucht, sich selbst im eigenen inneren Spiegel zu sehen und zu erkennen, was man da sieht. Und da das Licht. Das immer scheint. Es lässt einen leben und denken und Dinge tun die man tut. Es scheint für dich selbst und für die Anderen die mit deinem Leben in Berührung kommen.

 

Darauf knüpft die Serie der Aquarellen „Wolken“ an. Der träumende Blick aus dem Dunkeln wieder nach oben, in die helle Weite. Den Wolken folgend, die gewichtlos und weit entfernt an dir vorbei ziehen. Aus dem Nirgendwo ins Nirgendwo.

 

Olga Wiedenhöft hat 2013 ihren Diplom an der Akademie der Bildenen Künste München beim Prof. Günther Förg gemacht. Sie lebt und arbeitet in München, Deutschland.

 

Dauer der Ausstellung: 1. Juli bis 31. Oktober 2018

 

Infos unter www.olga-wiedenhoeft.de

 

 

IMG2 Sara 19C8CEC2 2345 4C87 9456 11C4F746EA2 36E9F14A 6011 4711 BFA9 344CDA37B2 662C1252 677D 4A50 8367 F6FF34DCBC1B2 IMG3 IMG4

Sara Greig - Layers of Life

The photographic work of Sara Greig demonstrates how she sees the common in an uncommon way. This collection of work preserves many beautiful, simple moments in the Canadian ex-pat’s day-to-day life in Bern. Sara seeks unique perspectives and compositions as well as dramatic lighting and silhouettes to create her images. She also often alters the ordinary viewpoint by layering with textures such as water droplets, fabrics, privacy glass, fog or even another photograph to result in an interesting, often mystical quality. Sara uses her intuition and her iPhone to guide her creativity.

 

Infos und weitere Bilder unter www.saragreigimages.com und www.instagram.com

 

Ausstellungsdauer: 7. April bis 30. Juni 2018








Juni 2018

Vernissage der Ausstellung "Im Spiegel" von Olga Wiedenhöft

Marion Bric
Intime Momente
Fotografien

April 2018

EIM
Performance

Vernissage der Ausstellung "Layers of Life" von Sara Greig
Fotografien

BANDQMFT

Ausstellung der Bieler Fotografin Sabine Burger


laulan - Die Kraft des Singens


Das Singen bewegt die Menschen. In ganz unterschiedlichsten Stilen finden die Menschen darin eine Ausdrucksform für ihre Emotionen, Gedanken oder Ansichten. Im estnischen Nationalepos können drei Brüder durch ihren Gesang die Wälder beleben, Blumen zur Blüte bringen und Sonnenschein in die Höhlen bringen. Auch noch heute hat das Singen in Estland, sowie auch in den anderen Baltischen Staaten, durch die Sängerfeste eine besondere Bedeutung. Die Bieler Fotografin Sabine Burger hat während zwei Jahren Chöre in den unterschiedlichsten Regionen Estlands fotografisch begleitet und mit estnischen Schriftstellern ein Buch mit sehr persönlichen Sichtweisen herausgegeben. Es zeigt das Singen als Möglichkeit, ganz im Moment, ganz bei sich zu sein. Aber auch als eine Form des Miteinander-Seins und Erzählens. Singen in Estland als Begegnung, als Geschichte, als Volksbewegung, als Ausdrucksform, als Identität. Die kleine Ausstellung im ONO lädt dazu ein, in diese Welt hineinzuschnuppern.

 

Infos unter www.sabineburger.ch


Dauer der Ausstellung: Januar bis März 2018


März 2018

Finissage der Ausstellung der Bieler Fotografin Sabine Burger
Mit kleiner Lesung und Gespräch

162302102504344087017037958356979653541888n3 227086991040599170278214706745503092572160n3 4PETR01S

Ausstellung von Ahmad Alazami

 

Ahmad Alazami ist in Damaskus, Syrien geboren und aufgewachsen. Er machte seinen Hochschulabschluss an der Universität der bildenden Künste in Damaskus. Derzeit wohnt er mit seiner Frau und zwei Söhnen in Reading, England. Über seine Kunst sagt Ahmad Alazami: „Nachdem ich viel Leiden gesehen habe, wollte ich die Schmerzen vermitteln, die ich in den Menschen sah, die versuchen, eine schreckliche Krise zu überleben.“

 

Ahmad Alazami entwickelte eine neue Technik, die Nägel, Schnur, arabische Kalligraphie mit Tinte und Beleuchtung kombiniert. Dazu ergänzt Ahmad Alazami: „Ich werde immer versuchen, gebrauchtes Holz als ein Symbol der Ruinen in Syrien, die durch die destruktive Natur des Krieges verursacht wurden, zu benutzen.“

 

Ahmad Alazamis Bilder zeichnen sich durch eine neue, mehrdimensionale Technik aus. Die Kunstwerke sind durch die Verwendung von Nägeln und Schnur selbst dreidimensional. Durch Schatten, der durch eine gezielte Beleuchtung der Bilder entsteht, kommt eine weitere Dimension hinzu.

 

Thema dieser Bilder ist das Leiden in Syrien. „Dieses Leiden“, so der Künstler, „versuchte ich durch dieses Kunstwerk zum Ausdruck zu bringen, um dem Publikum das Geschehen in einer Weise zu vermitteln, wie sie in den Nachrichten und Medien nicht dargestellt wird. Die Farben in diesen Bildern repräsentieren die Farben der syrischen Flagge unter der alten Regierung und der Opposition. Nach dem Konflikt herrscht schliesslich die rote Farbe des Bluts. Das Element des Schattens soll hingegen Hoffnung im Hinblick auf die Zukunft zu bringen.“

 

Am 16. Februar um 20:00 Uhr findet ein Gespräch mit dem Künstler zum Thema Syrien statt.

 

Infos und Bilder unter www.pictame.com

 

Dauer der Ausstellung: 16. bis 23. Februar 2018

 

 

Februar 2018

Ausstellung von Ahmad Alazami
Ausstellung, Gespräch, Musik und syrische Häppchen
Syrischer Tag im ONO