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KLASSIK: Sybille Diethelm (Sopran) und Fabienne Romer (Klavier)

Kann Neue Musik unterhaltsam sein?

Sie kann. Zum Beispiel wenn Jean-Christophe Marti - Marelle ou mélodie (comme on voudra) (2009)

Kann Neue Musik philosophisch sein?

Ja. Zum Beispiel wenn Matthias Truniger - Time. Flashes. Dialogue for soprano and piano on poems by W. G. Sebald (2004)

Kann Neue Musik erotisch, verspielt und fantasievoll sein?

Ja, das kann sie auch. Zum Beispiel wenn Roland Freisitzer - Szene/Duo. Musik für Sopran und Klavier (2010), wenn Johannes X. Schachtner - Neuf fatrasies nach Worten von Philippe de Beaumanoir, Jean Régnier, Baudet Herenc, Watriquet Brassenel de Couvin und Anonymus (2011/2012) oder wenn Heinz Holliger - Dörfliche Motive (1960/61, rev. 1994).

Kann sie einsam, traurig, farbig, leidenschaftlich, geheimnisvoll sein? Ja. Zum Beispiel wenn Edward Rushton - Alone (Poem: James Joyce) (2012) (URAUFFÜHRUNG!)

Kann sie Non-Sense sein? Ja, manchmal auch. Und auch komisch. Oder lustig. Und virtuos.

Und übrigens: das Plakat ist schräg, weils schräg ist. Und das Konzert wird schön, weils schräg ist.

Galerie/Türe/Bar: 19:00 Uhr

Eintritt: Fr. 25.00 / 15.00